Ein seltener Fund
Ein Brief taucht auf...
01.10.2026
Dank jahrzehntelanger Forschung, Editions- und Archivarbeit ist das literarische Schaffen Annette von Droste-Hülshoffs umfangreich dokumentiert. Umso bemerkenswerter ist es, dass in diesem Jahr ein bisher völlig unbekannter Brief der westfälischen Schriftstellerin auf dem Autographenmarkt aufgetaucht ist. Das Droste-Forum e. V. hat ihn in Kooperation mit der Droste-Forschungsstelle angekauft und dem Westfälischen Literaturarchiv im LWL-Archivamt in Münster als Dauerleihgabe zur Verfügung gestellt.
Der Brief führt in den Winter 1843: An einem klirrend kalten Samstag richtete Droste aus dem Rüschhaus persönliche Worte an ihre Freundin Elise Rüdiger in Münster. Der Fund ergänzt nicht nur den bisherigen Korpus der Droste-Korrespondenz, sondern eröffnet auch neue Perspektiven für die biographische und literaturwissenschaftliche Forschung.
Bild oben: Titelblatt Fauenspiegel. Eine Vierteljahresschrift für Frauen, 1840. Wikipedia Commens
… und eine Spurensuche beginnt
Mit der Entdeckung des Briefes ist die Arbeit der Droste-Forschungsstelle jedoch nicht abgeschlossen. Richtig interessant wird es danach, wenn es an die wissenschaftliche Arbeit geht der Text ediert, kontextualisiert und mit der bestehenden Forschung abgeglichen wird (vgl. Kramer 2026). Um die Namen, Orte, Ereignisse oder erwähnte Publikationen, die Annette in ihrer Korrespondenz ganz selbstverständlich anreißt, zu identifizieren, braucht es akribische Spurensuche.
Auch in dem unbekannten Brief an Elise Rüdiger fielen einige Passagen ins Auge, die zahlreiche Fragen aufwarfen. Wie zum Beispiel diese:
„Mama hat den Frauenspiegel jetzt gelesen, und findet ihn nicht schlechter als zwey Drittel der andern Zeitschriften, - ich auch nicht – er ist bedeutend besser wie der vorige Theil,Band,– Adelens „Theodelinde“ z.B. – die Reise nach Ostindien“ – die „Skizze aus dem Leben der Angelika Kaufmann“ - so wie das lange Gedicht „die Tochter Harun al Kaschids“ – dürften sich überall sehen lassen, - ich weiß nicht was das Unternehmen so mag niedergedrückt haben, vielleicht Mangel an Recensenten-Freundschaftens – hat die Bornstedt neuerdings von sich vernehmen lassen?“
Was war der hier erwähnte Frauen-Spiegel für eine Zeitschrift? Warum interessierte sich Annette von Droste-Hülshoff für das Schicksal dieser Publikation? Welche Gedichte erwähnt sie, von wem wurden diese verfasst und warum sprach sie ausgerechnet mit Elise Rüdiger darüber?
Die Suche nach Antworten auf diese Fragen führte schnell zu einer Recherche weit über die Zeilen des Briefes hinaus und wurde zu einer Spurensuche zu einer heute fast vergessenen Herausgeberin, zu literarischen Netzwerken, Verstrickungen und den Publikationszusammenhängen von Annette selbst. Wie so oft brachte die Antwort auf eine Frage prompt neue Rätsel hervor. Erst nach und nach wurde sichtbar, welche Personen und Ereignisse sich hinter diesem kurzen Ausschnitt verbergen.
Der folgende Blogbeitrag zeichnet diese Spurensuche nach und zeigt exemplarisch, wie akribisch selbst einer einzelnen, scheinbar beiläufigen Bemerkung im Brief nachgegangen werden muss.
Der Frauen-Spiegel. Eine Zeitschrift von und für Frauen
Über die Zeitschrift, die Annette von Droste-Hülshoff in ihrem Brief an Elise Rüdiger erwähnt, ist heute wenig bekannt und das, obwohl ihre Herausgeberin, Louise Marezoll, für ihre Zeitgenoss*innen gewiss keine Unbekannte war. Als Marezoll Ende der 1830er Jahre beschloss, eine Zeitschrift von Frauen für Frauen zu gründen, betrat sie weitgehend unbekanntes Terrain. Zwar hatte es bereits Ende des 18. Jahrhunderts einige Versuche von Frauen gegeben, eigene Zeitschriften herauszugeben. In der Biedermeierzeit war Marezoll jedoch eine der wenigen, wenn nicht sogar die einzige Frau, die ein solch publizistisches Projekt verwirklichte (vgl. Weckel, S. 164).
Im 19. Jahrhundert war das Angebot für Leserinnen überschaubar. Veröffentlichungen von und über Frauen wurden häufig von männlichen Redakteuren betreut oder kontrolliert. In diesem Umfeld gründete Marezoll im Jahr 1838 die Frauenzeitung, ein Unterhaltungsblatt „für und von Frauen“, das bis 1839 dreimal wöchentlich als vierseitige Ausgabe erschien und in allen deutschen Bundesstaaten sowie in der Schweiz und Österreich gelesen und abonniert werden konnte (Weckel, S. 164). Die Gründung blieb in der folgenden Zeit nicht unbemerkt. Aufmerksamkeit erhielt das Blatt nicht nur von seinen Leserinnen, sondern auch die männlich dominierte Öffentlichkeit reagierte auf das neue Projekt – und das nicht nur positiv. So heißt es in der „Mitternachtszeitung für gebildete Leser“ vom 19. Oktober 1838: „Die Begründung eines Journals einzig und allein von Frauenzimmern ist in Deutschland etwas so Unerhörtes, daß die Erscheinung schon durch ihre Neuheit frappieren muß.“ (zit. nach Weckel, S. 161).
Marezoll ließ sich von ihren männlichen Kritikern nicht abschrecken, nahm jedoch bereits ein Jahr später eine grundlegende Umgestaltung ihres Projekts vor. Aus der wöchentlich erscheinenden Zeitung wurde der Frauen-Spiegel. Eine Vierteljahresschrift für Frauen (Weckel, S. 164). Warum sie sich zu diesem Schritt entschloss, ist bis heute unklar. In der ersten Ausgabe des neuen Formats erklärte Marezoll jedoch programmatisch:
„Indem die fliegenden Blätter der Frauenzeitung sich zu einer Vierteljahr-Schrift verdichteten, mußte ihr auch ein neuer Titel, oder doch Name angedichtet werden. […] [Der] Frauenspiegel [soll] nicht blos ein Jugendspiegel sein, sondern ein Spiegel, in welchem alles weibliche Leben, von der lichten Oberfläche bis zu den tiefen und zarten Geheimnissen der Seele, treu sich abspiegelt.“ (Frauen-Spiegel, 1840, S. 1.).
Mit der Recherche zur Zeitschrift war auf der Spurensuche zwar nun geklärt, was sich hinter dem im Brief erwähnten Frauen-Spiegel verbarg, beantwortet waren die drängendsten Fragen damit allerdings noch nicht. Denn warum erwähnt Annette von Droste-Hülshoff die Zeitschrift in dem Brief an Elise Rüdiger überhaupt? Welche Rolle spielte diese für die Autorin? In welcher Beziehung stand sie zu Louise Marezoll?
Wie so oft in der Forschung erwies sich die Erwähnung des Frauen-Spiegels lediglich als Ausgangspunkt für ein weitaus größeres Netzwerk: Hinter einem einzigen Namen verbargen sich Personen, Korrespondenzen und Publikationszusammenhänge, die zunächst rekonstruiert werden mussten. Denn die Bedeutung eines neu entdeckten Briefes erschließt sich eben nicht allein aus seinem unmittelbaren Wortlaut. Erst wenn seine Bezüge offengelegt und in den wissenschaftlichen Kontext eingeordnet werden, wird sichtbar, welchen Mehrwert er für unser Wissen über Annette von Droste-Hülshoff und ihr literarisches Umfeld leistet.
Bild oben: Titelblatt: Frauenspiegel. Eine Vierteljahresschrift für Frauen, 1840 (Wikipedia Commens)
Annette von Droste-Hülshoff und der Frauen-Spiegel
Die Verbindung von Annette von Droste-Hülshoff und dem Frauen-Spiegel lässt sich erst in der Zeit der neuen Vierteljahresschrift nachweisen. Ob sie bereits die frühere Frauenzeitung gelesen oder sogar abonniert hatte, ist bislang nicht bekannt. Erhalten ist jedoch ein Brief von Louise Marezoll an die Dichterin. Dieser macht nicht nur deutlich, wie sehr Marezoll Annettes literarisches Schaffen schätzte, sondern zeigt zugleich ihr Geschick als Herausgeberin und Verlegerin. In der Historisch-Kritischen Ausgabe der Werke und Briefe Annette von Droste-Hülshoffs (HKA) ist er ediert. Außerdem liegt er als Teil der umfangreichen Autographensammlung Annette von Droste-Hülshoffs im Westfälischen Literaturarchiv:
Jena, 7ten März. 1841.
Verehrtes Fräulein!
Beifolgend erlaube ich mir Ihnen das erste Heft des zweiten Jahrgangs meines Frauenspiegels zu übersenden, enthaltend unter andern die mir durch Ihre Güte zugekommende Ballade: d e r G r a u e. Daß dieser selbige Graue nun, wie mir Adele in der Angst ihres Herzens gleich mittheilte, auch in einer andern Zeitschrift erscheint, oder bereits erschienen ist, kann und muß allerdings zu den Unglücksfällen im Leben gerechnet werden; da ich jedoch ein ganz reines Gewissen habe, mich während meiner Redaktion noch nie eines Diebstahls schuldig gemacht - so hoffe ich auch dem Tadel des lesenden Publikums zu entgehen, falls dieses dem Grauen als Doppelgänger begegnen sollte. Damit aber dergleichen nicht wieder vorfalle zeige ich Ihnen hiermit an: daß die E l e m e n t e mein nächstes Heft zieren werden, so wie auch daß ich die zuletzt gesandte, noch in Adelens Händen befindliche kleine Ballade als mein Eigenthum betrachte. (HKA XII, 1, 17f.)1
Und weiter zum Frauenspiegel:
[Ich] lege Ihnen mein junges, leider noch schwankenes Unternehmen ans Herz und ersuche Sie, so viel es in Ihren Kräften steht, zur Verbreitung desselben beizutragen. (...) Ich verlange kein unbedingtes Lob, nur eine unpartheiische Kritik und Anerkennung des Bestrebens wohltätig auf die Frauen zu wirken, ihnen als Organ zu dienen. Daß der Frauenspiegel noch nicht ist was er sein könnte, fühlt wohl Niemand tiefer als ich. (HKA XII, 1, 18)
[1] Levin Schücking hatte die Ballade „Der Graue“ vermutlich „ohne die Rücksprache mit der Droste (…) in sein ‚Malerisches und romantisches Westfalen‘ “ aufgenommen (HKA XII, 2, S. 332), was Marezoll hier kritisiert.
Dieser Ausschnitt zeigt, wie intensiv der Frauen-Spiegel in Annette von Droste-Hülshoffs Korrespondenz diskutiert wurde. In Drostes Briefen aus den Jahren 1841 bis 1843 wird die Zeitschrift und ihr Umfeld immer wieder erwähnt.
Annette von Droste-Hülshoff kam wahrscheinlich über ihre Freundin Adele Schopenhauer mit dem Projekt Frauen-Spiegel in engeren Kontakt. Auch Schopenhauer veröffentlichte Texte in der Zeitschrift und übersandte Droste im Dezember 1842 den zweiten Band der Zeitschrift aus dem Jahr 1841, der zugleich die letzte erschienene Ausgabe war (vgl. HKA, XII, 1, S. 84f.). Darin waren mit „Der Schloßelf. Ballade” und „Die Elemente” auch zwei Gedichte von Droste abgedruckt (vgl. HKA, XII, 2, S. 333).
Dass diese Publikationen Droste und ihr Umfeld jedoch schon viel früher beschäftigten, zeigt ein Blick zurück in die Korrespondenz. Bereits in einem Brief vom 4. August 1841 spekulierte Adele Schopenhauer über die Gründe, weshalb der Frauen-Spiegel seine Auslieferung hatte einstellen müssen:
Die arme Marezoll will auch gern ein letztes Exemplar zu Dero Füßen als Vergissmeinnicht niederlegen. Im Ganzen ist ihr nicht zu helfen; sie ist nicht arm, aber die Zeitschrift that den vier Schwestern, deren zweite sie ist, sehr wohl. Alles ist bereits abgethan. (…) (HKA XII, 1, S. 44).
Leider sind alle weiteren, unmittelbar folgenden Briefe zwischen ihr und Droste nicht erhalten, sodass sich nicht lückenlos feststellen lässt, wie intensiv die beiden die Angelegenheit weiter diskutierten. Dennoch lässt sich insgesamt eine bemerkenswerte Kontinuität feststellen, denn der neu entdeckte Brief an Elise Rüdiger macht deutlich, dass im Umfeld von Annette von Droste-Hülshoff noch bis in das Jahr 1843 über die Hintergründe des plötzlichen Endes der Zeitschrift gerätselt wurde.
Warum das Thema Frauen-Spiegel 1843 überhaupt noch Gesprächsstoff im Freundeskreis war, lässt sich anhand eines weiteren Puzzleteils rekonstruieren: Anfang 1843 lieh Annette eben jenen zweiten Band des Frauen-Spiegels an Henriette von Hohenhausen aus, die sich damals bei Elise Rüdiger in Münster aufhielt (HKA, XII, 2, S. 565). Hier findet sich die entscheidende Verbindung zu dem neuen Brief und erklärt, warum Annette den Frauen-Spiegel gegenüber Elise Rüdiger so selbstverständlich erwähnen konnte: Die Zeitschrift war über den Leihverkehr auch im Hause Rüdiger angekommen – vielleicht hatte man bereits zuvor darüber gesprochen oder sogar gemeinsam daraus gelesen.
Für unsere Spurensuche lohnte sich auch ein direkter Blick in die Inhaltsverzeichnisse der beiden Frauen-Spiegel Ausgaben aus dem Jahr 1841. Hier wird ein zeitgenössisches Phänomen sichtbar, denn Annette veröffentlichte ihre Gedichte, wie viele der anderen Autorinnen auch, nicht unter ihrem vollständigen Namen. Sie entschied sich für eine Teil-Anonymisierung und sowohl in der ersten als auch in der zweiten Ausgabe von 1841 sind ihre Texte unter dem Kürzel Annette Elisabeth von D… H… abgedruckt.2
Da ein Großteil der Beiträgerinnen des Frauen-Spiegels ebenfalls hinter Initialen und Pseudonymen verschwand, erweist sich die Rekonstruktion der Biographien bis heute als Herausforderung. Überhaupt konnten nur fünfundzwanzig aller Autorinnen der Zeitschrift verlässlich identifiziert werden, davon waren dreizehn adelige Frauen und acht verheiratet, vier verwitwet oder geschieden (Weckel, S. 167).
Dennoch lassen sich durch den Abgleich mit der zweiten Ausgabe des Frauen-Spiegels von 1841 auch jene Texte finden, die Droste in dem Brief anspricht. Hinter dem Titel „Die Reise nach Ostindien” verbarg sich beispielsweise die Autorin J. Satori, deren Pseudonym heute der deutschen Schriftstellerin Johanna Satori-Neumann (eigentlich Johanna Katharina Neumann, geb. Hieve, 1787–1863) zugeordnet werden kann. Der Text „Theodelinde” erschien unter dem Namen Henriette Sommer, ein Pseudonym hinter dem sich niemand Geringeres als Annettes Freundin Adele Schopenhauer verbarg (HKA, XII, 2, S.565).
[2] Dieses Kürzel verwendete Annette von Droste-Hülshoff bereits in ihrer ersten veröffentlichten Gedichtausgabe von 1838.
Bild oben: Louise Marezoll: Brief an Annette von Droste-Hülshoff vom 7. März 1841. In: Westfälisches Literaturarchiv im LWL-Archivamt, Autographensammlung Annette von Droste-Hülshoff und Nachfolgerinnen, Bestand 1030-4/298.
Ein kleiner Ausschnitt
Was erfahren wir also konkret aus dem neu entdeckten Brief? Der kurze Ausschnitt zeigt uns vor allem, dass Annette von Droste-Hülshoff und ihr literarisches Umfeld sich selbst im Jahr 1843 immer noch intensiv mit dem Schicksal des Frauen-Spiegels beschäftigten. Der Fund belegt, dass die Zeitschrift in ihren Kreisen präsent war, man womöglich gemeinsam daraus las und darüber sprach. Er macht das weibliche literarische Netzwerk sichtbar, in dem sich Droste-Hülshoff bewegte, und unterstreicht die große Bedeutung, die solche weiblichen Publikationsräume für sie und ihr Umfeld hatten.
Gleichzeitig öffnet der Breif jedoch Türen zu einer weitaus größeren Spurensuche, die eine überraschende Diskrepanz offenbart: Während die Droste-Forschung über die Jahrzehnte hinweg einen bemerkenswerten Wissensstand erarbeitet hat, fehlt es im Fall des Frauen-Spiegels und seiner Herausgeberin Louise Marezoll fast gänzlich an wissenschaftlicher Aufarbeitung. Und das, obwohl Marezoll mit der Zeitschrift nicht nur ein ambitioniertes weibliches Projekt startete, sondern zudem die erste deutsche Übersetzung von Jane Austens Stolz und Vorurteil (vgl. Austen 1813/1830). verfasste. Bis heute existiert in keiner deutschen Bibliothek ein Nachlass von ihr – eine Forschungslücke, die sicherlich nicht nur aus literaturwissenschaftlicher, sondern auch aus soziologischer, historischer und feministischer Perspektive geschlossen werden sollte.
Weil Quellen fehlen, stößt die Wissenschaft hier vorerst an ihre Grenzen, und so bleiben trotz des Briefes einige Fragen offen: Wie stand Annette von Droste-Hülshoff selbst zu dem Projekt einer rein von Frauen herausgegebenen Zeitung? Hielt sie auch nach der Veröffentlichung ihrer Gedichte Kontakt zu Louise Marezoll? Und weshalb wurde der Frauen-Spiegel überhaupt so schnell eingestellt? Ausgerechnet jene Frage nach den Hintergründen, die Droste-Hülshoff 1843 in ihrem Brief beschäftigte, lässt sich auch fast zweihundert Jahre später noch nicht endgültig beantworten.
Dass wir diese Leerstellen noch nicht füllen können, schmälert den Wert des Neufundes jedoch keineswegs. Im Gegenteil: Er bleibt das Zeugnis eines lebendigen Austauschs, das uns zeigt, wie vernetzt, reflektiert und präsent Annette von Droste-Hülshoff zu ihrer Zeit agierte.
(Luna Rawe)
Literatur
Quellen:
Marezoll, Louise (Hrsg.): Frauen-Spiegel. Eine Vierteljahresschrift für Frauen. 1841, Bd. 1. Leipzig 1841.
Marezoll, Louise (Hrsg.): Frauen-Spiegel. Eine Vierteljahresschrift für Frauen. 1841, Bd. 2. Leipzig 1841.
Louise Marezoll: Brief an Annette von Droste-Hülshoff vom 7. März 1841. In: Westfälisches Literaturarchiv im LWL-Archivamt, Autographensammlung Annette von Droste-Hülshoff und Nachfolgerinnen, Bestand 1030-4/298.
Annette von Droste-Hülshoff. Historisch-kritische Ausgabe. XII,1 Briefe an die Droste 1841–1848. Text. Bearb. von Stefan Thürmer. 1995. Hg. von Winfried Woesler. Tübingen: Niemeyer 1978–2000.
Annette von Droste-Hülshoff. Historisch-kritische Ausgabe. XII,2 Briefe an die Droste 1841–1848. Kommentar. Bearb. von Stefan Thürmer. 2000. Hg. von Winfried Woesler. Tübingen: Niemeyer 1978–2000.
Literatur:
Anke Kramer: Mein lieb Herz, … Ein unbekannter Brief von Annette von Droste-Hülshoff. In: Annette von Droste-Hülshoffs mediales Nachleben. Biografik – Crossmapping – Adaption. Hg. von Rita Morrien und Irene Husser unter Mitarbeit von Amelie Mühlenstädt (= Droste-Jahrbuch 15, 2023-2025), S. 311-339.
Jane Austen: Stolz und Vorurtheil. Ein Roman. Frei nach dem Englischen von Louise Marezoll. C. H. F. Hartmann, Leipzig 1830.
Ulrike Weckel: Öffentliches Räsonnement über die gesellschaftliche Stellung der Frau: Frauenzeitung und Frauenspiegel. 1838 – 1841. In: Mireille Othenin-Girard, Anna Gossenreiter und Sabine Trautweiler (Hg.): Frauen und Öffentlichkeit. Beiträge der 6. Schweizerischen Historikerinnentagung. 1991. Chronos: Zürich, S. 161-184.